Paul SchlackPaul Schlack

22. Dezember 1897 in Stuttgart
† 19. August 1987 in Stetten




Paul Schlack wird am 22 Dezember 1897 in die vielköpfige Beamtenfamilie von Theodor Gottlieb von Schlack geboren. Schon früh ist sein Interesse für Naturwissenschaften zu bemerken. Er verfolgt sein Hobby, die Fotografie, mit einer wissenschaftlichen Akribie und entdeckt bald seine Vorliebe für die Chemie. 1915 schreibt er sich zum Chemiestudium an der Technischen Hochschule Stuttgart ein und absolviert 1921 sein Diplomexamen mit Erfolg. Zunächst arbeitet er für ein Jahr als forschender Chemiker in Kopenhagen. Danach kehrt er nach Stuttgart zurück.

Im Jahre 1926 wird er Leiter der Berliner Labors der Acetakunstseidenfabrik im Konzern IG Farben und arbeitet an Celluloseacetaten.

Dabei beschäftigt er sich auch mit dem von Wallace H. Carothers erfundenen Polyamid 66. Im Jahr 1938 entdeckt er dann, dass das Caprolactam, gewonnen aus dem Phenol des Steinkohlenteers, zu Polyamid 6 polymerisiert werden kann. Auch machte er aus diesem Gusspolyamid einige Rundstäbe von 20 bis 30 mm Durchmesser, und bemerkte die hervorragenden mechanischen Eigenschaften des neuen Werkstoffes, weil selbst Schläge mit einem schweren Hammer die Stäbe nicht zerbrechen lassen.

Im Jahr 1961 wird er Ehrenprofessor und Leiter des Instituts für Faserchemie an der Technischen Hochschule in seiner Heimatstadt Stuttgart.

Später zieht Paul Schlack nach Echterdingen und stirbt 1987.

 
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Auf den Spuren von Paul Schlack: Versuch und industrielle Herstellung von Gusspolyamid

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Baeyer Adolf Ritter von
Bayer, Otto
Carothers, Wallace H.
Flory, Paul J.
Goodyear, Charles
Heeger, Alan J.
Hyatt, John W.
MacDiarmid, Alan G.
Natta, Giulio
Plunkett, Roy J.
Schlack, Paul
Schnell, Hermann
Shirakawa, Hideki
Staudinger, Hermann
Ziegler, Karl